Portfolio – Unser Leistungskatalog umfasst folgende Punkte

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Beckenbodentherapie

Funktionsstörungen des Beckenbodens können viele Ursachen haben und Menschen jeden Alters und auch jeden Geschlechts betreffen. Häufig trifft es Frauen während und nach einer Schwangerschaft. Sie können zu Senkungsbeschwerden, Schmerzen und Inkontinenz führen. Aber auch operative Eingriffe haben bei Männern und Frauen Funktionsstörungen zur Folge und können eine Beckenbodentherapie unerlässlich machen. Bspw. nach Entfernung der Gebärmutter, nach Operationen der Prostata oder zur Behebung von Senkungen bzw. Funktionsstörungen der Blase oder des Darmes ist eine Beckenbodentherapie ein wichtiger Teil einer vollständigen Rehabilitation. Ebenso können entsprechende Übungen Erektionsstörungen bei Männern positiv beeinflussen. Die Beckenbodentherapie wird individuell mit verschiedenen Kräftigungsübungen und der Vermittlung von hilfreichen Verhaltensinterventionen, aber auch passiv mit Hilfsmitteln durchgeführt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Nachhaltigkeit über ein abgestimmtes Trainingskonzept im Rahmen de r Pilates-Methode deutlich zu steigern.

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist eine manuelle Reiztherapie, bei der Haut-, Unterhaut- und Faszientechniken zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt werden. Nach den aktuellsten medizinischen Erkenntnissen gehen die Experten davon aus, dass bei Erkrankung der inneren Organe Spannungsunterschiede im lockeren Bindegewebe der Unterhaut entstehen. Diese werden ertastet, beurteilt und danach durch massierende Techniken ausgeglichen.

Krankengymnastik bei einer CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Die craniomandibuläre Dysfunktion ist eine schmerzhafte Kiefergelenkfehlstellung, die eine fehlerhafte Bisslage, wobei Ober- und Unterkiefer nicht übereinander passen, mit sich bringt. Etwa fünf bis zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung leiden unter dieser Störung. Eine Fehlstellung des Kiefergelenks führt zu einem Druck auf Muskulatur und Gewebe und kann beispielsweise zu Nackenverspannungen, Schmerzen beim Kauen, ausstrahlende Schmerzen in Kiefer, Gesicht, Kopf, Schulter, Rücken oder Knie, zu Schwindel, Kieferknacken und –blockaden, zu einer verminderten Mundöffnung, Tinnitus, Ohrenschmerzen oder Seheinschränkungen führen. Neben der zahnmedizinischen und/oder kieferorthopädischen Behandlung spielt die Physiotherapie und Logopädie durch explizit dafür geschulte Therapeuten eine entscheidende Rolle. Wichtige Therapieinhalte sind dabei der Ausgleich muskulärer Ungleichheiten, die Reduzierung der Gelenkstörung an Kiefer, Wirbelsäule und Extremitäten, das Erlernen von Maßnahmen zur Selbsthilfe, Entspannung und ein spezielles Wirbelsäulentraining. Besonders gute Wirksamkeit zeigt die Therapie auch bei chronischen Schmerzen und/oder stressbedingten Störungen.

Extensionsbehandlung / Traktion


Der Begriff „Extension“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Auseinanderziehen“. Dabei hat das „Auseinanderziehen“ in der Physiotherapie verschiedene Bedeutungen. Bei der Extensionsbehandlung werden Muskeln und Gelenke der Patienten mit Kraft auseinandergezogen, gestreckt und gedehnt. Hierdurch wird die Beweglichkeit verbessert, Muskeln werden gelockert, und Schmerzen reduziert. Meistens wird sie mit anderen Therapien kombiniert. Durch die Extensionsbehandlung werden Gelenke, Bandscheiben und Nervenbahnen entlastet. Anschließende Therapiemaßnahmen wirken dadurch häufig besser, da die Extension auf diese vorbereitet.

(Fuß-) Reflexzonenmassage

Ein sehr beliebter Klassiker: Durch die gezielte Stimulation verschiedener Reflexpunkte an den Füßen wird Einfluss auf den gesamten Körper genommen. Bewusst werden die Organtätigkeiten angeregt und gleichzeitig Lymph- und Blutzirkulation aktiviert. Ein Kreislauf, der die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt, den Organismus und die Verbindung zwischen Muskeln und Nerven stärkt.

Klassische Massagetherapie (KMT)

Das Massieren ist eine jahrtausendalte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates. Mit Hilfe bestimmter Massagetechniken können aber auch erkrankte innere Organe günstig beeinflusst werden. Somit ist die klassische Massage heute die wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Massageform, stets ganz individuell abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse des Einzelnen. Ziel ist es dabei, die Durchblutung der Muskulatur zu fördern sowie Spannungen gezielt abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (PNF)

Die KGG oder medizinische Trainingstherapie (MTT) ist das gerätestützte und funktionelle Training unter Aufsicht von medizinischem Personal. Ziel dieser ist die Steigerung des Kraftniveaus unter funktionell-anatomischen Aspekten. Die persönlichen Trainingspläne werden individuell gestaltet. Ganz gleich ob die Kompensation einseitiger Belastungen im Alltag bzw. im Beruf oder die Verletzungsprophylaxe bei sportlicher Betätigung im Vordergrund steht. Durch ein zielgerichtetes, kontinuierliches Training im medizinischen Kraft-Fitness-Zirkel werden die individuellen Schwachstellen behoben und das Bewusstsein für die Funktionsweise des eigenen Körpers sowie die an ihn gestellten Belastungen gestärkt.

Krankengymnastik am Gerät (KGG)

Die KGG oder medizinische Trainingstherapie (MTT) ist das gerätestützte und funktionelle Training unter Aufsicht von medizinischem Personal. Ziel dieser ist die Steigerung des Kraftniveaus unter funktionell-anatomischen Aspekten. Die persönlichen Trainingspläne werden individuell gestaltet. Ganz gleich ob die Kompensation einseitiger Belastungen im Alltag bzw. im Beruf oder die Verletzungsprophylaxe bei sportlicher Betätigung im Vordergrund steht. Durch ein zielgerichtetes, kontinuierliches Training im medizinischen Kraft-Fitness-Zirkel werden die individuellen Schwachstellen behoben und das Bewusstsein für die Funktionsweise des eigenen Körpers sowie die an ihn gestellten Belastungen gestärkt.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (Bobath)

Die Bobath-Therapie ist ein spezielles, ganzheitlich orientiertes Therapiekonzept, das für die Behandlung von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen entwickelt wurde. Es werden Bewegungsfolgen trainiert, um Gleichgewichtsreaktionen und die Körperwahrnehmung zu verbessern. Das Konzept findet Anwendung bei Störungen des zentralen Nervensystems und richtet sich vor allem an Patienten mit Einschränkungen der Motorik, Wahrnehmung oder des Gleichgewichts.

Die Kinder-Bobath-Therapie beruht auf dem Verständnis der Entwicklungsphysiologie und Neuropsychologie. Unter diesen Aspekten werden bereits vorhandene Fähigkeiten des Kindes spielerisch eingesetzt, um das Erlernen neuer Fertigkeiten zu unterstützen. Innerhalb des Konzeptes werden motorische, perzeptive, kognitive, kommunikative, emotionale und soziale Funktionen in der Wechselwirkung einbezogen. Die Eigenaktivitäten des Kindes in seiner Interaktion mit sich selbst und der Umwelt stehen zentral. Inhalt der Therapie ist u. a. die Anleitung der Eltern zum Handling in der täglichen Handhabung z. B. beim Wickeln, Tragen und Füttern, um die Entwicklung ihres Kindes zu fördern. Eine alltags- und funktionsnahe Behandlung, ein zielorientiertes Arbeiten (nach Wunsch des Kindes oder seiner Eltern) und die Umfeldgestaltung (Möbel und Gegenstände als Therapiematerial) spielen eine wichtige Rolle.

Reizstrombehandlung

Hier werden Elektroden direkt auf der Haut angebracht. Der Reizstrom dient der Schmerzbehandlung, der Durchblutungsförderung sowie der muskulären Kräftigung.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie zielt auf die Behandlung von Bewegungsstörungen an Gelenken, Muskeln und Nerven. Sie wird von Therapeuten mit einer speziellen Weiterbildung angeboten. Eingeschränkte und/oder schmerzhafte Gelenke werden durch Mobilisations-, Weichteil- und Dehnungstechniken wieder schmerzfrei und beweglich gemacht. Hierbei ist es möglich, auch auf einen ein- und ausstrahlenden Schmerz sowie auf Bewegungsstörungen einzugehen. Im aktiven Teil der Therapie wird das neugewonnene Bewegungsausmaß stabilisiert und in die Alltagsfunktionen übertragen. Es gibt verschiedene Arten der Manuellen Therapie. Bekannte Therapieformen sind bspw. die Manuelle Therapie nach Mc Mulligan oder nach Mc Kenzie.

Schröpfmassage

Die Schröpfmassage wird meist im Rahmen einer Massageverordnung durchgeführt und gilt als eine der angenehmsten Arten der Massage überhaupt. Eingesetzt zur Entgiftung und Entspannung werden auf der zuvor zur besseren Gleitfähigkeit der Schröpfgläser eingeölten Haut zwischen sechs und zehn Schröpfköpfe (hohle Glasbehälter) aufgesetzt und erwärmt. Durch das entstehende Vakuum entwickelt sich eine Saugwirkung auf das lokale Gewebe. Die Gläser werden leicht über den Körper bewegt und an akuten Stellen etwas länger platziert. Die Blutgefäße werden erweitert, die Durchblutung bis in die inneren Organe angeregt und sogar Endorphine freigesetzt. Dazu wird der Stoffwechsel aktiviert. Die Muskulatur wird aufgelockert, Kopfschmerzen, schmerzhafte Muskelverspannungen und -verhärtungen sowie Durchblutungsstörungen merklich gelindert. Eine wohltuende Entspannung verbreitet sich im ganzen Körper.

Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie ist eine Leistung, die speziell auf Sportler und Athleten zugeschnitten wird. Physiotherapeuten mit Zusatzqualifikation konzentrieren sich hier auf die Behandlung und das Training mit Sportlern während des Trainingsprozesses und im Wettkampfgeschehen. Besonders hier im Gesundheitszentrum können funktionelle Defizite und fehlerhafte Bewegungsmuster genauestens analysiert werden, so dass eine intensivierte Therapie und entsprechende Trainingsmaßnahmen abgeleitet werden können. Aber auch außerhalb der Therapieräume ist eine Betreuung von Leistungssportlern manchmal unerlässlich. Leichte Verletzungen, Blockaden, Krämpfe, Zerrungen und Überdehnungen können direkt vor Ort vom Physiotherapeuten behandelt und die Sportfähigkeit wiederhergestellt werden. Grundsätzliches Ziel der Sporttherapie ist es jedoch, Schwächen präzise und funktionell zu stärken, so können erneute Verletzungen im Vorfeld verhindert werden.

Triggerpunkt-Massage

Ein Triggerpunkt ist ein „Zentrum erhöhter Reizbarkeit“ im Muskelgewebe, das auf Druck empfindlich reagiert und bei Überempfindlichkeit Schmerzen verursacht. Ursachen können z. B. Verspannungen aufgrund von Stress, Schonhaltung, Überbeanspruchung, Verletzungen oder Zerrungen sein. Ziel der Triggerpunkttherapie ist die Beseitigung dieser Schmerzpunkte durch manuellen Druck, spezielle Streichungen und Dehnungen.

Ultraschalltherapie

Die Ultraschalltherapie wird bei rheumatologischen und dermatologischen Erkrankungen sowie bei Muskelzerrungen, Tendinosen, Kontrakturen und Distorsionen eingesetzt. Sie ist eine Form der Thermotherapie und findet meistens in Kombination mit anderen Heilverfahren statt. Die Ultraschallwellen sorgen für eine Abschwächung der verschiedenen Symptome.

Wärmebehandlung

Die Wärmetherapie kann unterstützend und individuell zum jeweiligen Therapieverlauf angewendet werden. Welcher thermische Reiz zum Einsatz kommt, richtet sich nach dem jeweiligen Behandlungsziel. Im Rahmen der Wärmetherapie gibt es verschiedene Anwendungsformen wie z. B. die heiße Rolle, Rotlicht oder Fango. Mit der Wärmebehandlung vor einer Massage werden die Gefäße erweitert, was zur Beschleunigung des Blutkreislaufes führt und Schlackestoffe abtransportiert. Die daraus resultierende Senkung der Muskel- und Hautspannung führt zu einer ersten Schmerzlinderung.

Kältetherapie

Die Kältetherapie kann unterstützend und individuell zum jeweiligen Therapieverlauf angewendet werden. Welcher thermische Reiz zum Einsatz kommt, richtet sich nach dem jeweiligen Behandlungsziel. Im Rahmen der Kältetherapie gibt es verschiedene Anwendungsformen wie z.B. das Kühlpack oder der Eislolly. Sie wirkt vor allem schmerzlindernd und abschwellend.